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Taufe in
Wachenbuchen

„Es bleibt alles anders….“, in allen Veränderungen der Zeit
sind wir immer noch auf das gleiche Wasser angewiesen, auf die Liebe von
Eltern, eine tragfähige Gemeinschaft und manchmal auch jemand, der wie Gott
einem Menschenkind sagt: „Egal wo du herkommst, du bist mein Freund, zu dir
bekenne ich mich, ich hab dich gern. Ich will dich schützen, segnen und
bewahren.“ Mit der Taufe geschieht all das.
Entsprechend der Vielfalt unserer Lebensverhältnisse sind die Formen und
Zeiten unterschiedlich. Ganz klassisch am Sonntagmorgen oder zu einem
besonderen Tauffest mit anderen Kindern zusammen … Eine Möglichkeit findet
sich immer. Sprechen sie uns einfach an (Tel.83792) oder schicken schicken
sie uns eine mail
Die Taufe -
Symbol der Freiheit
Als
evangelische Kirchengemeinde ermutigen wir zu einem klaren Bekenntnis von
Anfang an. Wir bieten darüber hinaus vielfältige Hilfen, um Kinder zu
stärken und – wer es noch nicht getan hat, den bitten wir: Bekennen Sie sich zu Ihrem Kind.
Fragen zur Taufpraxis:
Wann kann die Taufe sein?
Melden Sie sich dazu bei Ihrer Pfarrerin oder Ihrem Pfarrer. Dabei erfahren Sie
auch schon, wann die Taufe sein kann.
In Wachenbuchen gibt es monatlich besondere Taufsonntage. Alles weitere wird
dann in einem Taufgespräch besprochen und geklärt, zu dem die Pfarrerin oder der
Pfarrer zu Ihnen nach Hause kommt. Sie können dazu einen Taufspruch auswählen.
Dies ist ein Bibelvers der Ihr Kind begleiten möge.
Wie läuft sie ab?
Die Tauffeier umfasst in der Regel eine kleine Ansprache (meist über den
Taufspruch), das Taufevangelium, die Tauffrage an Eltern und Paten , die
Wassertaufe und den Elternsegen. Bei der Wassertaufe wird der Kopf des Täuflings
dreimal mit (warmem!) Wasser übergossen. Dabei wird der Name des Täuflings
genannt und der Name des dreieinigen Gottes. Gott und der Täufling werden so
miteinander verbunden. Vor oder nach der Taufe kann eine Taufkerze entzündet
werden. In Wachenbuchen ist die Taufe in der Regel verbunden mit einem Abendmahl
im Familien- und Freundeskreis.
Welche Unterlagen brauche ich?
Wenn Sie Ihr Kind in Ihrer Heimatgemeinde taufen lassen, brauchen Sie keine
weiteren Unterlagen. Wenn die Taufe auswärts stattfinden soll, brauchen Sie vom
Pfarramt ihres Wohnorts eine Zustimmunge (Dimissoriale). Diese wird Ihnen auf
Wunsch zugeschickt. Die Kindertaufe durch einen Pfarrer setzt in der Regel die
Mitgliedschaft eines oder beider Elternteile in der evangelischen Landeskirche
voraus.
Wie ist das mit Paten?
Paten unterstützen die Eltern in der christlichen Erziehung des Kindes. Dazu
müssen sie der Kirche angehören oder zur Mitgliedschaft in der Kirche bereit
sein. Dieses wird während des Taufgottesdienst erfragt. Für die Ausstellung
eines Patenbriefes, die Eintragung in das Kirchenbuch und in die Taufurkunde ist
zudem die Mitgliedschaft in der Evangelischen Landeskirche (Körperschaft des
öffentlichen Rechts) oder einer anderen entsprechenden konkreten Gestalt von
Kirche erforderlich. Dies wird in einem Patenschein beurkundet, den das für den
Paten zuständige Pfarramt ausstellt.
Übrigens gibt es keine fest vorgeschrieben Zahl von Paten. Es können durchaus
zwei oder mehr sein.
Was ist wenn mein Kind schon älter ist?
Sollte Ihr Kind schon älter sein, so hat es die Chance, dass es seine Taufe
bewusst miterlebt und sich später daran erinnern kann.
Vielleicht möchten Sie auch, dass Ihr Kind selbst über seinen Glauben
entscheiden soll, wenn es alt genug dazu ist. Sie können auch dann alle Angebote
der Kirche für die religiöse Erziehung in Anspruch nehmen. Sollte Ihr Kind schon
dem Konfirmandenalter nahe sein, kann die Taufe auch mit dem
Konfirmandenunterricht verbunden werden.
Taufe von Erwachsenen
Sollte es bei Ihrem Taufwunsch nicht um Ihr Kind, sondern um Sie selbst gehen,
dann lassen Sie uns das Nähere in einem Gespräch klären
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