|
Die Kirche von Wachenbuchen
Die Kirche aus dem 15. Jahrhundert wurde nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg
wieder neu aufgebaut. Sie bietet heute Platz für ca. 300 Personen. Neben den
Gottesdiensten am Sonntag wird sie für Taufen,
Trauungen, Beerdigungen und als Proberaum und Aufführungsraum für den Chor
genutzt. Weiterhin finden hier häufig sonntagabends Veranstaltungen statt (besondere Gottesdienste, Konzerte u.a.).
Der Kirchhof wird seit 2005 wieder
als Begräbnisstätte und Kommunikationsraum genutzt. Der Eingang im Turm ist als
Ort des Gebetes durchgehend geöffnet.
Um den
Erhalt von Kirche und Kirchhof langfristig zu sicher wurde 2004 die
Stiftung "Kirche Wachenbuchen" gegründet.
Stiftung Kirche Wachenbuchen
Damit auch in
Zukunft der Kirchturm das Ortsbild von Wachenbuchen prägt und zu seinen Füßen
Menschen Ruhe und Einkehr finden ist die Gründung der Stiftung „Kirche
Wachenbuchen“ erfolgt. Schon ab einem Betrag von 2000 € kann eine Eintragung als
Stifter erfolgen. Dieser Betrag muss, dabei nicht in einer Summe gezahlt werden.
Bei einem monatlichen Betrag von 5 € kommt in 33 Jahren auch die entsprechende
Summe zusammen.
Die Stiftung
„Kirche Wachenbuchen“ bietet nicht nur die Möglichkeit, dauerhaft etwas
Gemeinnütziges für Wachenbuchen zu tun, sie eröffnet zudem den Stiftern die
Aussicht, ein würdiges Andenken auf dem Kirchhof zu bekommen. Jeder Stifter
erhält mit der Stiftungsurkunde zugleich das Recht auf eine Grabfläche auf dem
Kirchhof. Gleichzeit steht ab einem Jahresbeitrag von 60 € auch Christen, die
nicht Mitglied unserer Gemeinde sind Geläut und Kirchenraum für Trauung oder
Beerdigung zur Verfügung. Den Mitgliedern der evangelischen
Kirchengemeinde Wachenbuchen stehen diese Rechte an der Kirche
selbstverständlich auch in Zukunft uneingeschränkt zu. Allen anderen bietet sich
die Stiftung an.
|
"Herr von Ribbeck auf Ribbeck im
Havelland, ein Birnbaum im seinem Garten stand ..“ die Zeilen sind
durch Fontanes Gedicht berühmt geworden. Sie erzählen wie ein Mensch in
weiser Vorsorge über seinen Tod hinaus segensreich für die Kinder der
Zukunft wirkt.
Aber kennen Sie auch Maria
Catharina Koch geborene Müller.
Sie lebte bis 1794 In Wachenbuchen
und ist eine der ältesten uns namentlich bekannten Stifterinnen für die
Kirche in Wachenbuchen. Ihr Name ist eingraviert auf dem silbernen
Brotteller, den wir bis heute regelmäßig beim Abendmahl benutzen. Eine
kleine Kostbarkeit, die inzwischen vielen Generationen Heil und Segen
gespendet hat. Blumen und Pflanzen auf dem Grab sind längst verblüht,
kein Grabstein zeugt mehr davon, wo ihre sterbliche Hülle an der Kirche
liegt, aber der Name der Stifterin ist doch bei dem heiligsten Geschehen
in der Kirche mit dabei, und jedes Kind, das hier konfirmiert wird, isst
von ihrem Teller.
Mit einer Beteiligung an der
Stiftung „Kirche Wachenbuchen“ kann auch heute jeder ein gutes Werk für
zukünftige Generationen hinterlassen. Das kann in Form von Geld für den
Grundstock der Stiftung sein, aber auch durch die Stiftung eines ganz
konkreten Objektes für die Kirche. Ob bunte Fenster, Malerei, Altar am
Eingang oder Abendmahlskelch: es gibt vieles - sprechen Sie uns an.
Nur den Brotteller, den haben wir schon.
|
„Zum Brod im heiligen Abendmal hat unsere Gottesdienst gezieret mit diesem
Denk und Ehrenmal die rühmlichst hier wird angeführet: M C Kochin geb.
Müllerin, 24ten September 1778“ - Inschrift auf unserem Abendmahlsteller
PDF Dokumente:
Satzung der Stiftung
"Kirche Wachenbuchen"
|
Kirche
Gottesdienst
 
Kommunikationsraum der Lebenden und der Toten

Gebet, Licht und Wärme

offene Tür, Fenster zum Himmel
|